Pädagogischer Ansatz – Offene Arbeit

Wir arbeiten nach dem Konzept der Offenen Arbeit.
Die Kinder haben hierbei die Gelegenheit nach dem Morgenkreis die vorhandenen Spielbereiche (Funktionsbereiche) für sich zu nutzen, zu erfahren und sich persönlich zu entfalten.
Dieser pädagogische Ansatz bietet dem Kind die Möglichkeit vorgegebene Entscheidungsspielräume zu nutzen, seine persönlichen Interessen wahrzunehmen und sich individuell weiter zu entwickeln. Wir als pädagogische Fachkräfte orientieren unsere Arbeit an den Bedürfnissen des Kindes.
Besonders der Bewegung kommt eine zentrale Bedeutung zu. „An der Bewegungsfreude der Kinder wurde erkannt, dass die Spontanaktivität Antrieb und Motor ist, um sich mit dem eigenen Körper vielfältig zu erproben und über ihre Aktivitäten Erfahrungen zu sammeln. …..Das setzt jedoch spontane Bewegungsvielfalt voraus.“ (Regel, Kühne, 2007, S. 13)
Unsere Räumlichkeiten sowie unsere pädagogische Arbeit sind auf den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder ausgelegt. Dies zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass wir weitestgehend auf Tische und Stühle verzichten. Die Kinder spielen auf dem Fußboden, können auf einem Podest spielen oder die zweite Ebene nutzen. Auch die Möglichkeit am Tisch zu spielen gibt es.
Außerdem gehen wir häufig, auch bei „schlechtem Wetter“, mit den Kindern nach draußen, bieten regelmäßige Waldtage an und nutzen unseren Bewegungsraum möglichst täglich.